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Big Picture - Intermarket Analyse zu DAX, Dow und den deutschen Schwergewichten!!!

Vom 14.12.2012 um 14:30 Uhr

Liebe Trader,

heute verschaffen wir uns einen deutlich ausgedehnteren Überblick auf die wichtigsten Indizes und Aktien, die den deutschen Leitindex direkt beherrschen oder sogar markant beeinflussen. Dabei wird eine größere Analyse zu den sog. Schwergewichten sowie zum DAX- Index selbst dargestellt und ausgewertet.

Werfen wir einen Blick auf einige der Schwergewichte, wie etwa die BASF AG, so sehen wir im Tageschart bereits jetzt zwei aufeinander folgende Tageskerzen in Form von Doji´s, mit einer tendenziell längeren Lunte nach unten hin als nach oben. Das zusammen mit der seit Mitte November gelaufenen Kursrally bis knapp an das 123,0 % Fibo- Retracement bei 72,79 EUR, impliziert wachsende Schwäche unter den Anlegern und mahnt daher zur großer Vorsicht. Klare neue Hochs treten nicht auf, es fehlt an Käufern!

Der deutsche Leitindex DAX zum Vergleich gab im Donnerstagshandel nicht viele Punkte ab, jedoch mehren sich die Zeichen für eine kurzfristige Konsolidierung auf Sicht von einigen Tagen bis sogar Wochen. Dies bestätigen z. B. auch die übrigen Schwergewichte wie etwa die SAP, Linde, RWE und die VW AG. Dies sind die unter anderem Ausschlag gebenden Aktien im deutschen Leitindex, welche die Richtung auf kurz- bis mittelfristige Sicht bestimmen können und daher eine gewisse Prognose im übergeordneten Handelsverlauf erlauben.

Bei der Aktie von SAP erkennt man deutlich einen Rücksetzer von der oberen Trendbegrenzung bei etwa 61,50 EUR nach unten hin, was für ein reguläres Trendverhalten in der Aktie spricht und damit Abwärtspotential in Form einer Konsolidierung besteht. Hier könnte das nächste Ziel um 59,31 EUR und darunter sogar bei 57,74 EUR liegen.

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Die Aktie von Linde zeigt sich da um einiges kritischer als manch andere, weil dieser Wert bereits im April dieses Jahres ein Hoch bei 136,90 EUR markiert hatte und ein Rücklauf Anfang Oktober vollzogen worden ist. Das wiederum lässt den Verdacht eines Doppeltops auf mittel- bis langfristige Sicht aufkommen, der allerdings noch weiter nachgebenden Kursnotierungen bestätigt werden muss. Somit besteht die akute Gefahr eines Kursrutsches!

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Der Stromkonzern REW AG hingegen befindet sich seit dem Bruch der Marke von 32,80 EUR Mitte November in einem deutlichen Abwärtstrend und verließ damit seit September 2011 bestehenden Aufwärtstrend. Dies stellt charttechnisch ein Verkaufssignal dar und eröffnet Raum für eine mittelfristige Korrekturbewegung. Im Klartext heißt dies, Abgaben bis auf die Horizontalunterstützung bei 29,73 EUR sind jetzt sehr wahrscheinlich, sofern die Aktie das letzte Tief bei 30,77 EUR nachhaltig (min. Tages-, Wochenbasis) durchbricht.

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Auch der Volkswagenkonzern hat in letzter Vergangenheit seine erwartete Stärke gezeigt und konnte bis zum Kursziel im Bereich von 170,00 EUR ansteigen. Obwohl es zu Beginn der Rally – siehe Analyse vom 14.09.2012 – etwas holprig war, hat der Wert jetzt sein Erholungsziel erreicht und zeigt seit zwei Tagen deutliche Schwächeanfälle. Das kann in den kommenden Tagen zu Abgaben führen und die Aktie zusammen mit den übrigen Schwergewichten nach unten ziehen, was eine vollkommen regelkonforme Konsolidierung im Index selbst einleiten würde.

Dabei liegt das aus den Aktien abgeleitete Konsolidierungsziel im Dax- Index demnach bei zunächst 7.468 Punkten. Dies entspräche dem 23,6% Fibo- Retracement, was vorsichtig als Mindestkorrekturziel gesehen werden kann, da der Dax aktuell sehr bullisch ist. Dazu muss man allerdings das oft angesteuerte 38,2 % Fibo- Retracement bei 7.380 Punkten erwähnen, was die Käufer sehr häufig als Dreh- und Angelpunkt für eine Kehrtwende anwenden. Von dort aus könnte die bereits angekündigte Rally ungehindert sogar bis in den Kursbereich von 7.800 Punkten laufen. Damit bricht der Dax- Index gleichzeitig über seinen mehrjährigen Abwärtstrend seit 2007 aus, was sehr bullisch aus langfristiger Sicht zu sehen ist. Das verdeutlicht der Wochenchart dabei sehr gut:

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Das hier eindeutig langfristig favorisierte Longszenario unterstütz auch der Dow Jones Industrial Average Index, der zuletzt – wie am Montag 10.12.2012 beschrieben – den erwarteten Pullback an der kurzfristigen Abwärtstrendlinie nach unten hin vollzogen hat. Damit kann der amerikanische Leitindex kurzzeitig bis auf 13.000 Punkte zurückfallen, ohne die bestehende Erholung zu gefährden. Bei 12.866 Punkten verläuft der stabilisierende EMA 50 auf Wochenbasis. Jedoch schwächt sich die Erholung seit Mitte dieses Jahres auch sukzessiv ab, was in einem flacher werdenden Trendkanal erkennbar ist. Hier spielen die kommenden Monate im neuen Jahr eine besondere Rolle für den Dow Jones- Index. Kursgewinne bis zum Jahreshoch bei 13.661 Punkten sollten daher kein Problem darstellen, nachdem die kurzfristige Konsolidierung vorbeigezogen ist.

Dow Jones- Index Tageschart:

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