Russell 2000 Analyse: Zins- und Konjunktursorgen belasten
Vom 30.03.2026 um 07:49 UhrNach einem beinahe erfolgreichen Test der nächsten Zielzone, bestehend aus dem 138,2 % Fibonacci-Extension-Retracement bei 2.773 Punkten und nach einem erfolgreichen Ausbruch über das Vorgängerhoch aus Dezember 2024 hat der Wind an den internationalen Finanzmärkten sichtlich gedreht. Als Hauptauslöser gilt die undurchdachte US-Außenpolitik in Bezug auf den Iran. Dieser Konflikt hat nämlich eine beispiellose Energiekrise ausgelöst, wovon auch die US-Amerikaner nicht ausgenommen sind und der Gesamtmarkt zur temporären Schwäche neigt. Ein gefundenes Fressen für bärisch eingestellte Marktteilnehmer, die nun ihre Karten voll ausspielen.
Verkaufs-Chance:
Nach zähem Ringen um den Erhalt eines mittelfristigen Aufwärtstrends sowie der Verteidigung des 200-Tage-Durchschnitts (rote Linie) scheinen sich in der abgelaufenen Woche Verkäufer letztlich durchgesetzt und deutliche Verkaufsimpulse generiert zu haben. Geht der Ausverkauf in dieser Woche ungebremst weiter, was angesichts der Eskalation im Nahen Osten stark anzunehmen ist, müssten für den Russell 2000 Index kurzfristige Kursziele bei 2.300 und darunter 2.238 Punkten ausgerufen werden und würden sich für eine entsprechende Positionierung auf der Verkäuferseite anbieten. Ein längerfristiger Konflikt mit einer entsprechenden Eskalation birgt sogar Korrekturrisiken bis auf 2.179 Punkte bei diesem Barometer. Auf der Oberseite müsste dagegen vergleichsweise rasch der Bereich um 2.645 Punkten wieder zurückerobert werden, damit die Chance für einen Anstieg auf 2.748 Punkte entsteht. Aktuell scheint sich eine derartige Situation allerdings nicht abzuzeichnen, ebenso wenig fallende Zinsen.
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Tageschart:

Russel 2000 Index, Täglich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs des Index zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 2.456,56 Punkte; Handelsplatz: Markets; 20:00 Uhr
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