DAX Analyse: Iran, Zinsen und KI großes Thema
Vom 08.06.2026 um 09:48 UhrWeltweit ist es zum Ende der letzten Woche zu massiven Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten gekommen, als Auslöser hierfür gelten ein schwacher Ausblick einer der größten KI-Profiteure Broadcom, die Furcht vor steigenden Zinsen in den USA, ausgelöst durch einen äußerst starken Arbeitsmarktbericht vom Freitag sowie in gewisser Weise noch der ungelöste Iran-Konflikt. Dies hat den DAX in der Folge auf ein frisches Wochentief bei 24.756 Punkten und damit aus seinem bisherigen Aufwärtstrend herausgedrückt. Damit wurde sowohl auf Tages- als auch auf Wochenbasis nun ein kurzzeitiges Verkaufssignal generiert, das zu Beginn dieser Woche weitere Abschläge bereithält. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den wichtigsten Indikator und Oszillator in der Charttechnik, wie dem RSI und dem MACD.
Verkaufs-Chance:
Sollten sich die Verluste beim deutschen Leitbarometer DAX zu Beginn dieser Woche unvermittelt fortsetzen, dürfte der DAX in erster Linie den 50-Tage-Durchschnitt (blaue Linie) sowie die Horizontalunterstützung bei 24.450 Punkten ansteuern, ein weiteres Ziel darunter findet der Index bei rund 24.000 Zählern und dem EMA 200 vor. An dieser Stelle verläuft zusammen mit dem Support bei 23.630 Punkten eine ausgesprochen starke Unterstützungszone, die im Anschluss wieder für einen Trendwechsel zur Oberseite sorgen könnte. Genannte Zielmarken können auch auf Bodenbildungstendenzen hin untersucht werden, sodass lediglich von einem Long-Setup profitiert wird. In unruhigeres Fahrwasser gerät der DAX aber erst bei einem Kurseinbruch unter 23.600 Zähler.
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Tageschart:

Dax-Performance-Index, Täglich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs des Index zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 24.445,64 Punkte; Handelsplatz: Markets; 20:00 Uhr
http://www.trading-house.net/land/copy-trading?ref=trading-notes

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