EUR/USD Analyse: Schonungslos gen Süden geprügelt
Vom 20.05.2026 um 09:33 UhrDie Gemeinschaftswährung Euro ist gegenüber dem US-Dollar auf ein Fünf-Wochen-Tief gefallen, da sich die kurzfristigen Zinsdifferenzen gegen den Wechselkurs verschieben. Erhöhte Ölpreise aufgrund des Iran-Krieges und die in der letzten Woche höher als erwartet ausgefallenen US-Preisdaten haben die Märkte dazu veranlasst, auf eine Wende der Federal Reserve hin zu Zinserhöhungen umzuschwenken. Besonders plakativ wird dies, wenn man sich die Anleiherenditen der Europäer und US-Amerikaner im direkten Vergleich anschaut. Zeitgleich aber wurde eine im Vorfeld aufgebaute inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation vor dem eigentlichen Zieleinlauf abgewürgt, Ende letzter Woche sind die Kurse wieder unter die Nackenlinie eingebrochen und haben dieses Signal damit negiert.
Verkaufs-Chance:
Aus der gegenwärtigen Entwicklung ergibt sich bei einem nachhaltigen Bruch des 200-Tage-Durchschnitts bei 1,1615 US-Dollar weiteres Korrekturpotenzial, zunächst auf 1,1549 und darunter in den Bereich der aktuellen Jahrestiefs bei 1,1410 US-Dollar und würde sich folglich für den Aufbau von Verkaufspositionen auf den Euro anbieten. Um doch noch auf einen grünen Zweig bei dem Paar EUR/USD zu kommen, muss nach aktueller Auswertung der Bereich von mindestens 1,1800 US-Dollar überzeugend auf der Oberseite geknackt werden. In diesem Szenario ließen sich im Anschluss Kursziele bei 1,1939 und dem Jahreshoch von 1,2081 US-Dollar ableiten und eine Long-Position aufbauen.
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Tageschart:

EUR/USD; Täglich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs des Währungspaares zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 1,1606 US-Dollar; Handelsplatz: Spot-Market; 20:35 Uhr
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